Lange Nacht der kurzen Filme


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Entstehungsgeschichte von ptak/Vögel (2/4)

Beim ITFS hatte ich bis dahin noch nie etwas gezeigt, aber ich war als Besucher auf dem Festival und hatte vor allem studentische Arbeiten gesehen, wobei es mich in einigen Fällen gewundert hatte, warum so viele Namen im Abspann standen. Technisch gesehen "kochten" sie alle "nur mit Wasser". Es kam also nur auf den Inhalt an, wenn ich dabei sein wollte.

Es ist wenig realistisch in 5 Wochen, im Alleingang, nur mit einem Musiker/Sounddesigner, dazu noch ganz ohne Geld eine ca. 6-minütige Animation auf die Beine zu stellen, die es auch noch in die Auswahl des Wettbewerbs vom internationalen Trickfilmfestival Stuttgart (ITFS) schaffen soll, bei dem hochkarätige Animationsakademien ihre Diplomarbeiten zeigen. Unser Ehrgeiz grenzte stark an Selbstüberschätzung, das war uns einigermaßen bewusst.

Statt mit der Diplomarbeit zu beginnen, habe ich etwa fünf Wochen vor der ITFS-Deadline schnell die Story von "ptak" zusammengestellt und mit der Umsetzung losgelegt. Und zwar mit dem genauen Ziel, die ITFS-Einreichungs-Deadline noch zu kriegen.

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ptak/Vögel von Gerhard Funk