![]() |
|
![]() |
|
Film mit Gabel | ||
|
Wien diagonal Sonntag, 16. Januar 2011–
11 Uhr im
Suermondt-Ludwig-Museum Karl Kassbach ist auf den ersten Blick ein unauffälliger Zeitgenosse: er geht gerne zum Kegeln oder zum Billard und für ein gutes Essen legt er Kilometer zurück. In Gesellschaft von ausländerfeindlichen Freunden verbringt er seine Freizeit in Lokalen. Mit seinen Freunden, nimmt er teil an konspirativen Treffen, um den Verein ‘Initiative‘ zu gründen. Karl Kassbach versteht sich auf sein Geschäft – deshalb kann er neu eröffneten Supermärkten trotzen. Sein erweiterter Gemüsehandel liegt in einem typischen Wiener Mietshaus. Er ist viel mit seinem Lieferwagen unterwegs: um Waren zu beschaffen oder um immer wieder an einem Hotel vorbei zu fahren, in deren Nähe sich Prostituierte aufhalten. Auf seinen Fahrten hört er Radio mit Berichten über alltägliche Kriminalität. Kassbach wirkt wie ein Einzelgänger. Spät kommt er nach Hause und schaut dann in der Nachbarschaft in erleuchtete Fenster, hinter denen junge Frauen wohnen. Doch Karl Kassbach ist verheiratet. Der Konfrontation mit seinem Sohn ist er nicht gewachsen. |
|
||||


