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kaleizette |
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Drehorte
Das Museumsschiff „Averof“ aus dem Jahre
1914, im Hafen von Piräus in Griechenland gelegen,
diente als Kulisse für enggefasste Szenen auf der „Emden“.
Sri Lanka stand Pate für den Indischen Ozean, die
Kokosinseln, Padang auf Sumatra, den Strand vom Jemen und für das
tiefe Blau des Wassers.
Ein riesiger Wassertank mit einer Grundfläche von mehreren Fußballfeldern
auf Malta, bot die Möglichkeit einen Tropensturm
mit Wellen und Regen auf einem 1:1 Schiffsmodell zu inszenieren.
Tunesien bot historische Architektur und Wüste aber leider auch massive
Probleme wegen der Revolution.
Als Ersatz für das zerstörte Hohenzollern-Schloss in Berlin
diente die zeitgemäß renovierte Wuppertaler Stadthalle
aus dem Jahre 1896.
Netter Zufall
Klar, dass für die SMS Emden die gleichnamige Stadt Pate stand. Und
diese wiederum ist sozusagen auch der Heimathafen für einen international
bekannten Sohn dieser Stadt. Es ist der Filmregisseur von „Das Boot“,
Wolfgang Petersen. Der Kreis schließt sich, die Welt der Ozeane
ist klein.
Die Überlebenden des letzten Gefechts des nach dieser Stadt benannten
Kleinen Kreuzers SMS Emden erhielten übrigens das Recht, den vererbbaren
Namenszusatz „-Emden“ anzunehmen.
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Sebastian Blomberg als
Kapitänleutnant („Kaleu“) Hellmuth von Mücke
(Pressefoto)
ist der Anführer der „Reisetruppe“, in der Soldatensprache
also der Kommandant des Landungszuges. Er ergänzt die Film-Dialoge
als Ich-Erzähler mit seinem charakteristischen rrrrollendem Rrrrrr.
Weite Teile des Drehbuches
gehen auf das historische Tagebuch von Mückes zurück, das
allerdings lückenhaft war und zudem „für die Öffentlichkeit
redigiert“ wurde. Von Mücke ist die einzige Figur im Film,
der nicht fiktionale Namen und Charaktere zugeordnet wurden. Das relativiert
die am Ende des Films berichteten Schicksale oder Werdegänge der
Überlebenden, die von der Nazi-Karriere über Gegner der Wiederbewaffnung
nach dem 2.Weltkrieg bis hin zum Deserteur reichen. Die einen haben
aus der Geschichte gelernt, die anderen nicht.
Um die verschiedenen geistigen
politischen Einstellungen und Entwicklungen, ausgehend vom kaiserlichen
Hurra-Patriotismus zu illustrieren, setzt der Film seinen Schwerpunkt
eher auf exemplarische Schicksale und Geschichten, denn auf im Detail
belegte Geschichte..
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