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Hit the Road Lübeck - online | |
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Nordische Filmtage Lübeck 2015 Entstanden sind die Aufnahmen in Dänemark während der Studien bzw. Ausbildungsjahre der Bandmitglieder. Getragen wurde das Projekt von den beiden Gründern der Band, die trotz ihrer sehr unterschiedlichen Charaktere eine tiefe, respektvolle und kreative Freundschaft verband. Das Charisma des Sängers und Texters Malik Hoegh ist auch in aktuellen Interview-Aufnahmen spürbar. Neben Zeitzeugenberichten und Konzertmitschnitten ergreifen vor allem die Texte der Songs auch jetzt noch. Dazu ist der Sound so eingängig, dass man nach Verlassen des Kinosaals gleich in den nächsten Plattenladen läuft, um das Album „Sumut“ der Band Sumé zu erstehen. Hiermit seien unsere Betrachtungen über das Filmland Dänemark für´s erste abgeschlossen. Erwähnen möchten wir noch einen neuen Film, der es auf Grund seines passenden Themas in die Retrospektive mit dem Thema Nordlandreisen geschafft hat und in Lübeck uraufgeführt wurde. Ungewöhnlich und in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist der deutsche Debütfilm Hit the Road Gunnar. Der Film ist ein Roadmovie, das während eines Roadmovies entstand. Die Idee des jungen Regisseurs Nicolas Ehret, der sich wie sein gesamtes Team noch in der Ausbildung an der Filmhochschule befindet, war es, eine Reise und das Drehen eines Films zu kombinieren. Auf diese Reise schickt er Gunnar, einen in sich gekehrten, etwas weltfremden und unbeholfenen jungen Mann, dem die toughe Tramperin Zoe begegnet, die ihn erst nervt und irritiert, dann aber immer mehr mitreißt und zu einer abenteuerlichen Reise nach Schweden bewegt. Für beide wird es vor allem eine Reise zu sich selbst im schönsten Sinn des Wortes. Mit einfachsten Mitteln, wenig Equipment und nur der Rahmenidee als Vorgabe zaubert Ehret eine wunderbare, überzeugende kleine Geschichte auf die Leinwand. |
![]() Sumé – The Sound of a Revolution (Nordische Filmtage Lübeck ©Jorgen Bovin) |
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